


Ein griechisch-römisches Halsband aus Gold und Lapislazuli, ca. 1. Jahrhundert v. Chr. – 2. Jahrhundert n. Chr.
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Diese raffinierte Halskette spiegelt die ausgeprägte Eleganz des Schmucks wider, der im antiken Mittelmeerraum während des späten Hellenismus und der frühen römischen Kaiserzeit entstand. Das Stück besteht aus zwei koordinierten Strängen aus länglichen Goldröhrenperlen und kleinen runden Lapislazuli-Perlen, die so angeordnet sind, dass sie eng und bequem am Hals anliegen. Fünf hohle botanische Anhänger aus hochkarätigem Gold bilden die Schwerpunkte des Designs. Ihre sanft modellierten Formen und eingeschnittenen Oberflächenlinien erinnern an stilisierte Samenkapseln oder Blütenknospen, Motive, die eng mit Themen der Erneuerung, Fruchtbarkeit und des Wohlstands verbunden waren.
Jeder Anhänger veranschaulicht die technische Fertigkeit der griechisch-römischen Goldschmiede. Die Formen wurden aus dünnem Goldblech geschnitten und dann über eine Form gepresst oder geformt, um die primären Konturen und dekorativen Rippen zu erzeugen. Eine flache Rückseite aus Goldblech wurde hinzugefügt und an den Rändern sorgfältig verbunden, wodurch ein leichtes, aber strukturell stabiles Element entstand, das sich ideal für hängenden Schmuck eignet. Die entstandenen Anhänger weisen subtile Variationen in den Oberflächendetails auf, die auf ihre handgefertigte Herkunft und den intimen Maßstab, in dem die alten Handwerker arbeiteten, hinweisen.
Die Lapislazuli-Perlen bieten einen lebhaften Kontrast. Ihr tiefblauer Ton, der seit der Antike geschätzt und durch den Fernhandel aus den Minen Afghanistans importiert wurde, war ein Sinnbild für Status und Raffinesse. Die Kombination dieser satten blauen Steine mit warmem Gold war in der griechisch-römischen Welt wegen ihres visuellen Reichtums und ihrer symbolischen Resonanz beliebt.
Beim Tragen erzeugt die Halskette einen anmutigen, symmetrischen Fall mit einem leichten, abgestuften Gefälle zum Mittelanhänger hin. Erhaltene Exemplare dieser Qualität sind selten, und dieses Stück veranschaulicht die Mischung aus Materialien, Technik und künstlerischer Sensibilität, die den Luxusschmuck in der frühen Kaiserzeit auszeichnete.
Medium: Gold, Lapislazuli
Abmessungen: Halskettenlänge: 38,7 cm (15 1/4 Zoll), Anhängerlänge: 20,32 cm (8 Zoll)
Zustand: Die Halskette wurde in moderner Zeit zur Stabilität und Tragbarkeit neu aufgereiht. Alle antiken Bestandteile, einschließlich der Goldröhren, Lapislazuli-Perlen und hohlen Anhänger, sind intakt und weisen leichte, altersbedingte Dellen und Abnutzungserscheinungen auf. Insgesamt sehr guter Zustand, ohne Brüche oder Verluste an den Goldelementen.
Provenienz: Private Sammlung an der Westküste, erworben aus dem Handel in den 1980er Jahren.
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