



Ein publiziertes byzantinisches Gold- und Granatmedaillon, Byzantinisches Reich, ca. 4. - 6. Jahrhundert n. Chr.
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Dieses außergewöhnliche Goldmedaillon ist aus 24-karätigem Blattgold gefertigt und in Repoussé-Technik akribisch gehämmert, um einen frontal dargestellten Frauenkopf abzubilden, der wahrscheinlich Aphrodite darstellt und in einem sogenannten "barbarischen" Stil gehalten ist. Ihre breiten, vereinfachten Gesichtszüge sind von Haaren umgeben, die unter einer phrygischen Kappe angeordnet sind, wobei eine gepunktete Perlenbordüre ihr Gesicht umrahmt.
Unter dem Kinn hängen vier kleine dreieckige, granulierte Anhänger, die das Aussehen einer juwelenbesetzten Halskette oder eines Pektorals erzeugen. Flankierend zum Kopf befinden sich zwei runde Cabochon-Granateinlagen, die jeweils in Perlenfassungen eingefasst sind. Ihre tiefroten Farbtöne verleihen der Oberfläche Lebendigkeit. Darunter befindet sich eine tropfenförmige Granateinlage (oder möglicherweise Glas) zwischen zwei erhöhten Halbkugeln, die Brüste oder Fruchtbarkeitsattribute symbolisieren könnten.
Der äußere Rand der Scheibe ist von einer durchgehenden Granulatbordüre umgeben, die die Gesamtkomposition vereint. Die Rückseite des Anhängers ist schlicht und weist lediglich eine lange vertikale Aufhängung auf. Vor kurzem wurde oben eine Öse aus hochkarätigem Gold angebracht, die es ermöglicht, den Anhänger an einer modernen Kette aus 23–24 Karat Gold zu tragen. Diese Ergänzung verbessert die Präsentation des Anhängers, während sein antikes Design gewürdigt wird.
Veröffentlicht: A. de Ridder, Collection de Clercq, Catalogue Tome VII: Les Bijoux et les Pierres Gravées, Paris, 1911, S.242, Nr. 1348.
Medium: Gold, Granat, Glas
Abmessungen: Durchmesser 4,7 cm (1,85 Zoll)
Zustand: Sehr guter Zustand mit geringfügigem Oberflächenverschleiß und kleinen altersbedingten Abnutzungen, die mit der Bestattung und dem Alter in Einklang stehen. Ein elegantes, tragbares Beispiel byzantinischen Schmucks, sensibel für modernes Tragen angepasst, während sein antiker Charakter erhalten bleibt.
Provenienz: Sammlung Louis de Clercq (1882-1901), Paris. De Clercq erwarb das Medaillon Ende des 19. Jahrhunderts, danach durch Vererbung an seinen Großneffen Comte Henri de Boisgelin (1901 – 1967), Rue de Mazarine, Paris; dann K.S. Sammlung, UK, gebildet in den 1970er-1980er Jahren, und dann durch Erbschaft an den jetzigen Eigentümer.
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