


Ein königlich-ägyptischer Froschskarabäus mit dem Pränomen von Amenophis III., Neues Reich, 18. – 19. Dynastie, ca. 1550-1290 v. Chr.
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Dieser fein modellierte Frosch-Skarabäus, aus Steatit geschnitzt und mit einer glänzenden grünen Glasur versehen, ist in kompakter, kauernder Haltung auf einer ovalen Basis modelliert, in die eine königliche Inschrift eingraviert ist. Die Unterseite trägt das Praenomen des Pharaos Amenophis III., Nebmaatre, wobei die sitzende Figur der Maat eine Geißel anstelle des üblichen Anch hält. Das Objekt kombiniert die formalen Eigenschaften eines Skarabäus-Siegels mit der symbolischen Kraft des Frosches und schafft so eine hybride, amuletthafte Form von persönlicher und politischer Bedeutung.
Der Frosch nahm im altägyptischen Glauben einen wichtigen Platz ein, eng verbunden mit Fruchtbarkeit, Wiedergeburt und der zyklischen Erneuerung, die durch die Nilüberschwemmung gebracht wurde. Wie Plinius der Ältere berichtete, verstanden die Ägypter Frösche als spontan aus dem fruchtbaren Schlamm auftauchendes Phänomen, was ihre symbolische Verbindung mit Schöpfung und neuem Leben prägte. Ab dem Neuen Reich diente das Frosch-Hieroglyph auch als visuelles Wortspiel mit der Bedeutung „wieder leben“, das häufig den Namen der Verstorbenen als Segen für die Wiedergeburt hinzugefügt wurde. Gleichzeitig wurden Frosch-Amulette von Lebenden, insbesondere Frauen, als Hilfsmittel zur Förderung der Fruchtbarkeit und Erneuerung getragen. Diese doppelte Funktion, sowohl funerär als auch schützend, hielt bis in spätere Perioden, einschließlich der koptischen Ära, an.
Die Hinzufügung königlicher Titel erhebt dieses Beispiel über ein typisches Amulett hinaus. Durch die Einbeziehung des Namens Amenophis III. verbindet das Objekt persönliche Regeneration mit der dauerhaften Autorität und göttlichen Sanktion des Königtums.
Bibliographie: Andrews, C. (1998). Amulets of Ancient Egypt, S. 63
Material: Glasierter Steatit
Maße: Skarabäuslänge: 2 cm (5/8"). Auf einer verstellbaren, 45 cm langen Goldkette aus 18 Karat Gelbgold.
Zustand: Gut erhalten, mit geringfügigen altersbedingten Oberflächenabnutzungen. Die Glasur ist stabil und die Inschrift deutlich lesbar. Ein schönes Beispiel.
Provenienz: Dr. Nora Scott (14. Juli 1905 – 4. April 1994), Kuratorin für ägyptische Kunst am Metropolitan Museum of Art (im Ruhestand 1972), und vom Metropolitan Museum of Art durch Deakzession erworben. Als Geschenk an L. Virginia Burton (1918–2009), stellvertretende Kuratorin für ägyptische Kunst am Metropolitan Museum of Art (im Ruhestand 1977), und danach durch Erbschaft.
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