




Ein seltenes ägyptisches Alabaster-Schabti für Pharao Ramses VII., Neues Reich, 20. Dynastie, ca. 1136–1129 v. Chr.
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Aus feinem Alabaster geschnitzt, zeigt dieses seltene königliche Schabti Pharao Ramses VII. in mumienförmiger Pose mit über der Brust gekreuzten Armen. Das Gesicht ist sorgfältig modelliert und durch gemalte Details wie schwarz umrandete Augen, eine zarte Nase und rote Lippen unter einer langen dreiteiligen Perücke betont. Spuren des ursprünglichen Pigments in Rot, Grün und Schwarz sind auf der Oberfläche erhalten, insbesondere heben sie die Gesichtszüge und die vertikale Inschrift hervor.
Auf der Vorderseite der Figur befinden sich zwei gemalte Kartuschen, die in einem vertikalen Register eingeschlossen sind. Die erste lautet Usermaatre Setepenre, das Pränomen von Ramses VII., während die zweite sein Nomen, Ramses, angibt. Diese Kartuschen identifizieren das Schabti eindeutig als zu dem kurz regierenden Sohn Ramses' VI. gehörend, einem der letzten Pharaonen des Neuen Reiches Ägyptens.
Königliche Schabtis aus Alabaster sind besonders selten, wobei die meisten bekannten Beispiele aus Fayence gefertigt sind. Dieses Stück stellt somit ein höchst ungewöhnliches und begehrenswertes Überbleibsel aus der späten Ramessidenzeit dar. Montiert auf einem antiken Holzsockel zur Präsentation.
Material: Alabaster
Maße: Höhe: 17 cm (6 3/4 Zoll), Breite: 6,35 cm (2 1/2 Zoll)
Zustand: Das Schabti ist insgesamt intakt, ohne Anzeichen von Brüchen oder Reparaturen. Die Oberfläche bewahrt einen Großteil ihrer ursprünglichen Bemalung in roten, grünen und schwarzen Pigmenten, besonders sichtbar an den Gesichtszügen, der dreiteiligen Perücke und der Hieroglyphenspalte auf der Vorderseite des mumienförmigen Körpers. Altersbedingt sind einige Pigmentverluste und Verblassungen vorhanden, insbesondere auf der Rückseite und an den erhabenen Stellen der Figur. Die Oberfläche weist leichte Abriebspuren, geringfügige Verkrustungen und kleine vereinzelte Absplitterungen auf, auch an den Kanten des Sockels, wo die Figur auf dem modernen Holzständer aufliegt. Insgesamt ist das Stück in gutem und stabilem Zustand, mit einer für ein Exemplar seines Typs und seiner Zeit gut erhaltenen Dekoration.
Provenienz: Privatsammlung Thilo und Izora Steinschulte, VA, 1970 aus dem Handel erworben (wahrscheinlich Susette Khayat), Nr. 4431, dann durch Erbfolge. Begleitet von einer Kopie der Originalunterlagen des Sammlers.
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