


Ein feines Olmeken-Jadeperlen-Collier, Präklassische Periode, ca. 1100 - 400 v. Chr.
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Eine wunderschöne, einreihige Halskette aus sehr fein geschnitzten sphärischen Jadeperlen. Die Jaden variieren in der Farbe von blass über mittel bis hin zu tiefem Waldgrün; viele weisen einen bläulichen Stich auf, den die Olmeken schätzten. Modern aufgefädelt auf Draht, mit modernem 14K Goldverschluss und goldenen Perlenabstandshaltern.
Jade war in der alten Mesoamerika, von der Olmeken- bis zur Maya-Ära, das herausragendste Material, um lebenserhaltende Kraft und Status zu vermitteln. Bekannt als chalchihuitl, repräsentierte Jade die ersten grünen Triebe des frisch wachsenden Mais, fließendes Wasser und das Versprechen von Fruchtbarkeit und Regeneration in dieser extrem haltbaren und ewigen Form. Die Olmeken schätzten Jade über jedes andere Material in der Steinmetzkunst; schwer zu beschaffen, war sie ein relativ seltener und kostbarer Stein. Olmekische Künstler polierten den Stein auf Hochglanz, um seine Farbe und Transluzenz hervorzuheben. Es gab eine starke Vorliebe für blaugrüne Farbtöne, die Farbe, die mit dem Zentrum des Kosmos assoziiert wurde. Jade wurde in alten Kulturen, sowie heute, verehrt, um Zugang zur spirituellen Welt zu erhalten, Einblick in rituelles Wissen zu gewinnen, Kreativität zu fördern und bei der Deutung von Träumen zu helfen. Am meisten geschätzt für ihre metaphysischen Eigenschaften, wurde sie als schützendes Amulett verehrt, das ein langes Leben und einen friedlichen Tod gewährleistete und als mächtiger Heilstein galt.
Die lebhaften grünen Variationen symbolisierten Wachstum und Vegetation, insbesondere jungen, reifenden Mais, wodurch sie zu einem Stein wurde, der für Reichtum, Langlebigkeit, Vitalität, Leben und Tod steht. Olmekische, Maya-, Azteken- und costa-ricanische Eliten schätzten Jade-Schnitzereien und -Artefakte besonders und beauftragten geschickte Handwerker mit eleganten Stücken. Jade wurde unter Elitemitgliedern als Luxusartikel in der gesamten prä-hispanischen amerikanischen Welt gehandelt und ausgetauscht und findet sich oft in Elite-Grabkontexten als persönlicher Schmuck.
Medium: Jade
Abmessungen: Länge: 17 Zoll (44 cm)
Zustand: Insgesamt intakt und in ausgezeichnetem Zustand.
Provenienz: Privatsammlung Stuart Giles (1951-1993), erworben in London zwischen 1978 und 1982, danach durch Erbfolge.
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