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SKU: RJ2139

Ein feines Paar römischer Gold-Amphorenohrringe, ca. 1.-2. Jahrhundert n. Chr.

Angebot6,500 USD

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Ein auffallendes und ungewöhnlich großes Paar römischer Goldohrringe, die als Miniaturamphoren gearbeitet sind. Jeder Anhänger steht auf einem quadratischen Sockel und präsentiert einen sanft abgerundeten Korpus mit ausgeprägten, ohrenförmigen Griffen, die in einem geflochtenen Motiv ausgeführt sind. Große Aufhängeschlaufen an den Gefäßrändern ermöglichen die Befestigung an modernen 14K-diamantbesetzten Creolen. Die Verarbeitung ist fein und zart, wobei die Amphorenform sorgfältig modelliert wurde, um sowohl als kleine Gefäße als auch als elegante Schmuckanhänger zu wirken. Die abnehmbaren modernen Creolen, die insgesamt mit zweiunddreißig kleinen runden Brillanten besetzt sind, bieten eine vielseitige, tragbare Präsentation, während die Antiquitäten als historische Komponenten erhalten bleiben.

Goldschmuck war in der römischen Gesellschaft sowohl wegen seiner dekorativen Anziehungskraft als auch als persönlicher Schmuck hoch geschätzt. Miniaturdarstellungen von Alltagsgegenständen, wie Gefäße wie Amphoren, waren ein häufiges Motiv im römischen Schmuck. Diese Gegenstände wurden oft als Anhänger, Ohrringe oder Charms gefertigt. Amphoren sind besonders suggestive Motive; über ihre praktischen Verwendungszwecke zur Lagerung, zum Handel und für Wein hinaus symbolisieren sie Fülle, häuslichen Wohlstand und mediterranen Handel.

Die Qualität und Größe dieser Anhänger sowie die sorgfältige Detaillierung der Griffe und Basen zeigen die Fähigkeiten römischer Goldschmiede bei der Herstellung kleiner dreidimensionaler Figuren. Dieses besondere Anhängerpaar zeichnet sich sowohl durch seine Größe als auch durch seine komplizierten Details aus und ist somit ein seltenes und attraktives Beispiel römischer persönlicher Zierde.

Material: Gold; moderne 14K Gelbgold-Creolen, besetzt mit 32 runden weißen Diamanten (insgesamt 0,24 ct; je 32 × 0,0075 ct; I1 Reinheit / G–H Farbe)
Abmessungen: Höhe: 3,49 cm. Gesamtlänge: 5,08 cm

Zustand: Sehr gut. Ein paar kleinere, vereinzelte Dellen an den Amphorenanhängern, altersentsprechend; ansonsten intakt und strukturell einwandfrei. Die historischen Goldanhänger sind an abnehmbaren modernen 14K Creolen befestigt, was zwei Trageoptionen ermöglicht (Anhänger befestigt oder Creolen allein getragen).

Provenienz: Sammlung Shlomo Moussaieff, Israel. 1980er Jahre danach Privatsammlung in New York City. Shlomo Moussaieff (1925 – 1. Juli 2015) war ein israelischer Juwelier bucharisch-jüdischer Abstammung und der Enkel des wohlhabenden Edelsteinhändlers Rabbi Moussaieff aus Usbekistan. Als Gründer von Moussaieff Jewellers Ltd. belegte er und seine Frau und Geschäftspartnerin Alisa im Jahr 2011 den 315. Platz auf der Sunday Times Rich List, mit einem geschätzten Vermögen von 220 Millionen Pfund. Moussaieff fertigte kostbaren Schmuck für internationale Königshäuser und die High Society, darunter westliche Königshäuser sowie solche aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten. Er sprach fließend Arabisch. Darüber hinaus galt Moussaieff als einer der weltweit führenden Privatsammler von Antiquitäten, die mit der Bibel und dem antiken Nahen Osten in Verbindung stehen, mit einer Sammlung von über 60.000 Artefakten.

Ein feines Paar römischer Gold-Amphorenohrringe, ca. 1.-2. Jahrhundert n. Chr.
Ein feines Paar römischer Gold-Amphorenohrringe, ca. 1.-2. Jahrhundert n. Chr. Angebot6,500 USD

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